Um 1898 wurde das Familienunternehmen als Ziegelei in
Krauschwitz gegründet. 1946 ist der Betrieb zur Töpferei
umgebaut worden. Seit 1985 wird die Werkstatt von
Töpfermeisterin Kathrin Najorka geleitet.
Der Ton aus der eigenen Tongrube wird in einem
aufwendigen Verfahren in der Werkstatt aufbereitet. Aus
ihm wird freigedrehtes Steinzeug nach alten
traditionellen Formen hergestellt und bei 1230°C
gebrannt. Töpferwaren aus Krauschwitz mit den typischen
Lehmglasuren, die auch blau und grün eingefärbt werden,
sind mittlerweile über die Region hinaus bekannt.
Natürlich sind die Keramiken spülmaschinenfest,
mikrowellengeeignet und backofenfest.
Vor ca. fünf Jahren wurde ein alter Kasseler Ofen
(Anagama), der über 20 Jahre stillgelegt war, repariert
und wieder in Betrieb genommen. Der Ofen wird 2-3 mal
im Jahr zusammen mit Kollegen gefüllt und befeuert. In
ihm wird Steinzeug mit Salzglasur 40 Stunden gebrannt,
wobei die hohe Temperatur von 1350 °C mindestens 10
Stunden lang gehalten werden muß. Bei diesen „Events“
wird auch - mit eindrucksvollen und mitunter
überraschenden Ergebnissen - mit Material und modernen
Formen experimentiert.
Kathrin Najorka tourt über Märkte in ganz Deutschland
und gelegentlich im Ausland.
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