Manfred Rößler
Künstlerische Keramik aus dem VEB Steinzeugwerk Krauschwitz I
Von Bernd-Ingo Friedrich

Manfred Rößler, ein gebürtiger Cottbuser, studierte in den fünfziger Jahren an den Fachhochschulen für angewandte Kunst in Berlin und Potsdam. Ein externes Pädagogikstudium an der Leipziger Universität schloß sich an. Wiederum als externer Student ging er in den 60er Jahren zur Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo er offenbar wesentliche künstlerische Anregungen zur Baukeramik durch Jürgen von Woyski erhielt, der, wie auch später Rößler, mit dem Steinzeugwerk in Krauschwitz zusammen arbeitete; damals das einzige, heute liquidierte Werk für künstlerische Baukeramik im Osten Deutschlands. Manfred Rößler arbeitet seit 1970 freiberuflich als Baukeramiker, Plastiker und Grafiker. Viele seiner Arbeiten für den öffentlichen Raum sind im Stadtbild von Potsdam zu sehen, haben aber auch überregional große Beachtung erfahren.
Die Abbildungen zeigen einen kapitalen "Dosenfisch" (einen brünstigen? oder balzenden? Lachs?) von 63 Zentimetern Länge (ohne den gekrümmten Schwanz) und 12 Pfund Gewicht (natürlich mit dem Schwanz) aus Steinzeug.

(17.09.2008)
Kommentare zu diesem Artikel ansehen | Kommentar zu diesem Artikel verfassen